Optionale optische Filter für den Alliance iS PDA-Detektor sind erhältlich, um den Photoabbau von UV-empfindlichen Analyten zu verringern, indem bestimmte UV-Wellenlängenbereiche selektiv blockiert oder durchgelassen werden, wodurch die Analyseleistung und die Probenintegrität verbessert werden.
Der Alliance iS PDA-Detektor unterstützt ein optionales optisches Filtermodul, das die Oxidation und Hydrolyse von UV-empfindlichen Analyten durch Licht während der Analyse minimiert. Diese Filter dämpfen oder blockieren selektiv bestimmte UV-Wellenlängenbereiche, bevor das Licht die Probe erreicht, was die Probenintegrität bewahrt und die Analyseleistung verbessert. Die UV-Filter erfordern eine optionale PDA-Flusszelle, die speziell für die Kompatibilität mit einer Küvette oder den optionalen Filtern ausgelegt ist. Weitere Informationen finden Sie unter Austauschen der Flusszelle des PDA-Detektors und Einbauen der optionalen UV-Filter.
Achtung: Damit die Fehlermeldung „Wavelength Verification Failure“ (Fehler bei der Wellenlängenüberprüfung) nicht auftritt,, montieren Sie den optionalen UV-Filter erst, nachdem der PDA-Detektor seine Anlaufsequenz abgeschlossen hat. Die Kalibrierung des PDA-Detektors wird vom System mithilfe von zwei spektralen Peaks der Deuteriumlampe und drei Absorptionspeaks des integrierten Erbiumfilters überprüft. Beim Start überprüft das System die Detektorkalibrierung, indem die Positionen dieser Peaks mit den erwarteten Wellenlängen auf der Grundlage der im Detektorspeicher gesicherten Kalibrierungsdaten verglichen werden. Wenn die Ergebnisse dieser Überprüfung um mehr als 1,0 nm von der gespeicherten Kalibrierung abweichen, zeigt der Detektor eine Meldung „Wavelength Verification Failure“ (Fehler bei der Wellenlängenüberprüfung) an. Wenn Sie einen UV-Filter installieren, bevor das System die Kalibrierung des PDA-Detektors überprüft hat, schlägt der Arbeitsablauf zur Kalibrierungsüberprüfung fehl. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
Kalibrieren des PDA-Detektors und
Überprüfen der Kalibrierung des PDA-Detektors.
Verfügbare Filteroptionen:
- 214-nm-Langpassfilter: Der 214-nm-Langpassfilter lässt Wellenlängen von 214 nm bis 800 nm durch die Flusszelle passieren und blockiert effektiv kürzere Wellenlängen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit zur Photolyse empfindlicher Analyten führen. Er minimiert die Photolyse, indem hochenergetisches UV-Licht unterhalb von 214 nm herausgefiltert wird, während oberhalb der Grenzwellenlänge die volle 3D-Spektralfähigkeit erhalten bleibt.
- 220-nm-Bandpassfilter: Der 220-nm-Bandpassfilter lässt Wellenlängen von 215 nm bis 225 nm die Flusszelle passieren und wurde für Peptidmapping und Proteinanalyse optimiert, wobei die Absorption des Peptidrückgrats gezielt untersucht wird.
- 260-nm-Bandpassfilter: Der 260-nm-Bandpassfilter lässt Wellenlängen von 255 nm bis 265 nm durch die Flusszelle passieren. Er ist für die Nukleinsäureanalyse geeignet und auf die DNA-/RNA-Absorptionspeaks ausgerichtet.
- 280-nm-Bandpassfilter: Der 280-nm-Bandpassfilter lässt Wellenlängen von 275 nm bis 285 nm durch die Flusszelle und wurde für die Detektion von Proteinen und Aminosäuren entwickelt.
Zu den Vorteilen der Verwendung der optionalen UV-Filter gehören:
- Reduzierter UV-induzierter Abbau
- Flexibilität, um die Lichtexposition an die Applikationsanforderungen anzupassen.